KOMMANDO SCHNELLE EINSÄTZE

  Verein  FÖRDERER

Tradition

ir84    

k.u.k. Infanterieregiment Nr. 84   /   Pionierbund Krems - Mautern   /   Militärhistorische Gesellschaft


  

  Traditionsschützenkorps des ehem. Infanterieregiments Nr. 84


Das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 84:

Das Traditionsschützenkorps wurde im Jahre 1989 in Wien gegründet und pflegt noch bis zum heutigen Tag alt-  österreichische Militärtradition. Unsere Mitglieder zeichnen sich durch Kameradschaftssinn und durch großes Interesse an der Geschichte aus. Mit großem Stolz können wir auch auf ausgezeichnete Schützen verweisen, die ihr Können mit Pistole oder Gewehr, bei Schießbewerben unter Beweis stellen.

Die Uniformen, in denen wir uns präsentieren, sind originalgetreue Nachbildungen, die der k.u.k. Armee aus dieser Zeit entsprechen. Bei genauerer Betrachtung kann man feststellen, daß auch vereinzelt noch originale Ausrüstungsgegenstände ihre Verwendung finden.

Exerziert wird bei uns nach dem Reglement von 1911. Das durch intensives exerzieren gewonnene Können stellen wir bei Paraden und anderen Anlässen im In- und Ausland gerne zur Schau. Auch der Wahlspruch des alten 84.Infanterieregiments "84 ist Stahl" wurde von uns übernommen.

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(Fotos: Bundesheer)

Chronologie:
des k. u. k. Infanterieregiment Nr. 84 "Freiherr von Bolfras" Durch die Neuaufstellung der Infanterieregimenter 81 bis 102, wurde durch kaiserlichen Erlaß am 5.8.1882 das Infanterieregiment Nr. 84 bestehend aus je einem Bataillon der Infanterieregimenter:

  • Nr.   4  "Hoch- und Deutschmeister2, Erzherzog Eugen, WIEN
  • Nr. 14  "Ernst Ludwig Großherzog von Hessen u. bei Rhein", LINZ
  • Nr. 49  "Freiherr von Hess", St. PÖLTEN, und
  • Nr. 59  "Erzherzog Rainer", SALZBURG sogleich aufgestellt und mit 1. Jänner 1883 zugleich mit der Regimentskapelle der 84er in den Dienst gestellt.

Regimentsinhaber:
1882 - 1883    "Freiherr von Bauer", Kriegsminister
1883 - 1900    Herzog von "Sachsen-Coburg"
1900 - 1918    Feldzeugmeister "Freiherr von Bolfras", Generaladjutant des Kaisers und 1. Leiter der Militärkanzlei, dem wichtigsten Verbindungsorgan zwischen Militärischer Führung und Hof.

Die Fahne für das neuformierte Regiment hatte das V. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 14 mitgebracht. Diese war am 4. April 1861 für das II. Bataillon des Linzer Regiments in CILLI geweiht worden. Die in der Fahnenstange eingeschlagenen Nägel trugen die Namen der damaligen Offiziere dieses Bataillons.

Das Fahnenband, das im Jahre 1851 von der Großherzogin Mathilde von Hessen den Linzern gespendet worden war, trug den Wahlspruch: Der Liebe der Soldaten für den Kaiser. Bei der Errichtung des Regimentes wurde als Ergänzungsbezirksstation Wr. Neustadt  bestimmt. Bis Mitte September bezog das junge Regiment seine Garnison. Die Bataillone I bis III kamen nach WIEN, das IV Bataillon gelangte nach Wr. Neustadt, 1892 kam das gesamte Regiment nach MOSTAR.

Im Jahre 1895 bezog das Regiment die Garnisonsstadt KREMS a/d Donau (das IV. Bataillon im Oktober 1908 nach SARAJEWO) und verblieb dort bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges, wie es die Inschrift auf dem "STEINER TOR" in Erinnerung ruft. Durch dieses Tor zog das k.u.k. Infanterie Regiment 84am 6. August 1914 nach 19-jährigem Aufenthalte in Krems für Heimat und Vaterland in den gro?en Krieg. weiters:
"Conspicite fidelitatis praemia"  
(Erkenne den Lohn der Treue) 

Regimentstag: 7.Juni 1916 der Abwehrkampf  bei SAPANOV, 4. bis 8. 6. 1916, bei dem eine Offensive durch den zahlenmäßig weit überlegenen Feind abgewehrt werden konnte. Das Regiment verlor an diesen 5 Kampftagen 100 Offiziere und 3500 Mann. Feldmarschallleutnant von BOOG begr?ndete den Wahlspruch

"84 ist Stahl"
 

  Pionierbund Krems - Mautern


Ziel:
Kameradschaftsbund für ehemaligen Angehörige der Genie-, Pionier-, Sappeur-, Eisenbahn und Telegraphen-truppe für Krems und Umgebung

Geschichte:
Erster Obmann war der k.u.k. Oberst d. Res. Ing. Walter Packeny. Im Laufe der Zeit bestanden auch eine Ortsgruppe in St. Pölten und in Melk. Die Mitglieder waren sehr ins öffentliche Leben von Krems integriert, sodass z.B. im Hochwasserfalle Pontonruderer aus dem Mitgliederstand gestellt wurden.

Vom Anfang an bestand ein enger Kontakt zum Sappeur- und Pionier- Denkmalverein Krems (1920-1931). Um nicht mit der Kameradschaftlichen Vereinigung (Klub) ehemaliger Geniesoldaten, Altpioniere und Altsappeure für das Land Niederöstereich in Krems, der ab 1935 ebenfalls den Namen Kameradschaftsbund der ehemaligen Genie-, Pionier-, Sappeur-, Eisenbahn- und Telegrafentruppe und deren Nachfolger in Niederösterreich in Krems ührte, verwechselt zu werden, wurde im Mai 1937 die Kameradschaft in Bund der Technischen Truppen 1924 in Krems umbenannt. 1938 wurde der Bund in den Reichskriegerbund Kyffh?user eingegliedert und stellte mit Auflösung der Kyffhäuserverbände 1943 ebenfalls den Betrieb ein.

Ab 1957 wurde die Tradition der Kremser Pioniere vom Pionierbund Krems weitergeführt. Das Vereinsabzeichen von 1924 wird auch heute noch geführt. 2004 änderte der Pionierbund Krems seinen Namen auf Pionierbund Krems - Mautern da ja ab 1974 keine Pioniere mehr in Krems garnsisoniert waren. Im Jahre 2006 mit Einführung der neuen Statuten wurde der Name erweitert auf Kameradschaftliche Vereinigung von Angehörigen der Pionier -, Fernmelde- und ABCAbwehrtruppe

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(Fotos: Bundesheer)

Technische Truppen St. Pölten übergeleitet.

Der Pionierbund Krems ? Mautern und seine Verbindung zur Garnison Melk:
1935 kam es auch zur Bildung einer Ortsgruppe in Melk. Nach mehreren Besprechungen fand die Gründungsversammlung am Sonntag dem 6. Oktober 1935 um 1530 Uhr im Hotel Bahnhof (Ehrenreich) in Melk statt. Um 0930 Uhr nahm man an der Heldengedenkfeier des Pionierbataillons 3 zur Erinnerung an die Erstürmung Belgrads am 7. und 8. Oktober 1915 teil, anschließend wurde die Stadt Melk und das Stift besichtigt. Die Ortsgruppe stellte jedoch 1938 den Betrieb ein und wurde (erst) im April 1940 behördlich aufgelöst, da sie sich auch nicht den Kyffhäuserbund angeschlossen hatte.

Sehr viele Kremser diensten auch während des 2. Weltkriegs beim (Heeres-) Pionierbataillon 70 das 1938 aus dem Pionierbataillon Nr. 3 des 1. österr. Bundesheeres formiert wurde. Es gab daher nach dem Krieg einige Treffen der ehemaligen 70er die vom Pionierbund Krems - Mautern organisiert wurden. Für ein derartiges Treffen wurde diese Grafik angefertigt.

Die Beziehung des Pionierbundes zur Garnison und zu den Pioniereinheiten in Melk hat daher schon eine lange Tradition und wird mit Sicherheit durch die Eingliederung des PzPiKp in das PiB 3 noch intensiver werden.

Die Traditionspflege im Pionierbund:
Die Traditionspflege im österreichischen Bundesheer ist im Erlass vom 8. Oktober 2001, GZ. 35 100/8-3.7/00 geregelt.

Tradition ist die Weitergabe von gleich bleibenden Werten und Normen, die als vorbildhaft und nachahmenswert erachtet und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Durch diese Tradition werden Vergangenheit und Gegenwart sowie die einzelnen Generationen miteinander verbunden.
Traditionspflege ist die konkrete, sichtbare und lebendige Auseinandersetzung mit der Tradition. Durch die verschiedenen Anwendungsbereiche der Traditionspflege wird der Zugang zu geschichtlichen Vorbildern, Erfahrungen und Symbolen erschlossen. Unter Traditionspflege ist also die praktische, zeitangepasste und zweckdienlich interpretierte Nutzanwendung der eigenen Tradition zu verstehen?

Dem Panzerstabsbataillon 3 sind das kuk Sappeurbataillon Nr. 2 und aus dem Bundesheer der 1. Republik das Brückenbataillon Vizeadmiral Tegetthoff zugewiesen.

Da der Pionierbund Krems ?- Mautern klar der Traditionspflege verbunden ist, bedeutet die Pflege der Tradition der ehemaligen Kremser Pioniereinheiten eine ehrenvolle Verpflichtung. Als Traditionstag wird der 23. November 1916, Donauübergang bei Sistiv - Zimnicea begangen.

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  Militärhistorische Gesellschaft


Ziel:
Die Erforschung und Dokumentation wehrhistorischer Fakten in Niederösterreich speziell im NÖ Zentralraum und im Waldviertel (Garnison Krems - Mautern)

Sammlung und Archivierung von relevanten Dokumenten, Ausstellungstücken, und Zeitzeugnissen. Errichtung und Betreibung eines militärhistorischen (Garnisons-)Museums (mit Außenstellen)

Erhaltung und Pflege wehrhistorischer Gegenstände und Anlagen

Durchführung von wehrhistorischen Exkursionen

Förderung und ideelle Unterst?tzung der geistigen und militärischen Landesverteidigung Österreichs

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(Fotos: Bundesheer)

Die Zielsetzungen der NÖ MILITÄRHISTORISCHEN GESELLSCHAFT werden durch enge Zusammenarbeit und Kooperation mit den verschiedensten öffentlichen und privaten Stellen erreicht Speziell mit:

  • Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Bundesdenkmalamt
  • Landeskonservator
  • Land Niederösterreich
  • Stadt Krems an der Donau
  • Stadt Mautern an der Donau
  • NÖ Landesarchiv
  • NÖ Institut für Landeskunde
  • NÖ Landesmuseum
  • Heeresgeschichtliches Museum
  • Pioniermuseum Klosterneuburg
  • Wein-Stadt-Museum Krems
  • Museumsverein Krems
  • Römermuseum Mautern
  • Bundesministerium für Landesverteidigung
  • Militärkommando NÖ
  • 3. Panzergrenadierbrigade
  • Panzerstabsbataillon 3

PROJEKTE:
Folgende Arbeiten sind durch die NÖ MILITÄRHISTORISCHEN GESELLSCHAFT geplant:

  1. Katalogisierung der militärhistorisch relevanten Objekte

  2. Festlegung von bearbeitungswerten Themenkreisen

  3. Übernahme von Themenbereichen zur Bearbeitung durch Einzelpersonen und Projektteams

  4. Festlegung von Zeitplänen

 

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