KOMMANDO SCHNELLE EINSÄTZE

  Verein  FÖRDERER

Die DRITTE übt mit multinationalen Bataillonsstäben am Führungssimulator in Weitra


150518 klVertiefung der Partnerschaft mit Tschechien und Deutschland beim Abschluss der Brigade-Taktischen-Weiterbildung in den Einsatzarten Gegen-, Angriff und Verzögerung.

Mit einer taktischen Weiterbildung von Bataillonsstäben am Führungssimulator der Landesverteidigungsakademie am Standort Weitra wurde von 18. bis 22. Mai 2015 die Fortbildung der 3. Panzergrenadierbrigade zur Führung einer gemischt verstärkten Kampfgruppe abgeschlossen. Die Verlegung stellte den Abschluss der Brigade-Taktischen-Weiterbildung (BTW) in den Einsatzarten Gegen-, Angriff und Verzögerung dar.


Sie war heuer gekennzeichnet durch die erstmalige Teilnahme eines Bataillonskommandos der 7. Mechanisierten Brigade der Tschechischen Landstreitkräfte und der Teilnahme von Stabsoffizieren der Deutschen 21. Panzerbrigade "Lipperland" aus Augustdorf.

Die Brigade-Taktischen-Weiterbildung hatte ihren Ursprung im Jänner 2014. Neben der laufenden Routinetätigkeit wurde im Rahmen der Lage "Preisvergleich" ein Begegnungsgefecht zwischen Melk und St. Pölten durch den Brigadestab beurteilt. Mit Abschluss des Planungsverfahrens ergingen an die kleinen Verbände der 3. Panzergrenadierbrigade Aufträge,welche stabsdienstlich bearbeitet und mit der Präsentation der Ergebnisse im Herbst 2014 während der Offizierstage im Rahmen einer Geländebesprechung finalisiert wurden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden jetzt bei der Fortbildung am Führungssimulator umgesetzt.

Auch durch das Instruktorenteam der Landesverteidigungsakademie wurde bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausbildung Neuland betreten. Erstmals wurden nämlich im selben Gelände simultan zwei verschiedene Szenarien mit je zwei Bataillonskampfgruppen gespielt. Dies war erforderlich, um in einem sehr engen Zeitkorsett ein Maximum an Übungstätigkeit für die Bataillone sicherzustellen. Durch das Brigadekommando wurden zwei Führungsstäbe gebildet. Während unter dem Kommando des Einen zwei Bataillonsstäbe zwischen Melk und St. Pölten in ein Begegnungsgefecht traten, wurde unter dem Kommando des Zweiten im selben Raum durch ein Bataillon angegriffen und das gegnerische Bataillon verzögerte. Halbtageweise fand dann ein Wechsel statt, sodass letzten Endes jeder gegen jeden in jeder Einsatzart geübt hatte.

Es war insgesamt eine sehr anstrengende Fortbildung, welche im Zentrum der Kernkompetenz der mechanisierten Truppe stattfand. Gerade die Einbindung von Waffensystemen und (Kampf-)Unterstützungselementen im multinationalen Umfeld, die nicht täglich zur Verfügung stehen, wurde rasch verbessert und engsprechend deren Einsatzgrundsätze erfolgreich eingesetzt. Auch die Zusammenarbeit im Sinne der von der Zentralstelle geforderten erhöhten Kooperation mit den Partnern der 3. Panzergrenadierbrigade, nämlich der 7. Mechanisierten Brigade in Tschechien und der Panzerbrigade 21 "Lipperland" in Deutschland, konnte neuerlich auch auf operativer Ebene vertieft werden.


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(Fotos:  OStv Schön)

 

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