kalender 04

KOMMANDO SCHNELLE EINSÄTZE

  Verein  FÖRDERER

Tradition

Abzeichen IR84 Kappe kl    

k.u.k. Infanterieregiment Nr. 84   /   Pionierbund Krems - Mautern   /   Militärhistorische Gesellschaft


 

  Traditionsschützenkorps des ehem. Infanterieregiments Nr. 84


Abzeichen IR84 klTraditionsschützenkorps des ehemaligen Infanterieregimentes Nr. 84
„Freiherr von Bolfras“

Das Traditionsschützenkorps IR 84 ist als eingetragener Verein (ZVR-Zahl: 793182176) gemäß Vereinsgesetz organisiert und pflegt noch bis zum heutigen Tag alt- österreichische Militärtradition. 1989 wurde das Traditionsschützenkorps als Nachfolgeverein der 1988 aufgelösten „Kameradschaft der ehemaligen 84er“ gegründet. Am 19.05.2004 wurde die kaAngetreten 250bmeradschaftliche Verbindung mit dem Kommando der 3. Panzergrenadierbrigade beurkundet. Als Grundlage dient der Traditionserlass des BMLV vom 8. Oktober 2001, GZ 35 10018-3.7/00. Seit Jänner 2017 wurde nach der Auflösung der 3. PzGrenBrig das Traditionsschützenkorps IR 84 vom BMLV gemäß GZ S93583/5-MFW/2017 (1) als offizieller Traditionstruppenkörper dem Kommando Schnelle Einsätze (KSE) im Mautern zugeteilt. Auch der Regimentstag (7. Juni 1916 Schlacht  bei SAPANOW) wurde vom KSE als Traditionstag übernommen.

Wir sinMit Mantel 250bd als wehrpolitisch relevanter Verein anerkannt und werden vom Militärkommando NIEDERÖSTERREICH betreut. Regelmäßig legen wir unseren Leistungsbericht dem MilKdo NÖ vor.

Zweck des Vereines ist die Aufarbeitung, Hochhaltung und Verbreitung österreichischer militärischer Tradition mit dem Schwerpunkt der Erfassung geschichtlicher Daten des k.u.k. Inf. Rgt. Nr. 84, und im Sinne der Heimatkunde und Heimatpflege die Zusammenführung zeitgeschichtlicher Aspekte aus der k.u.k.- Armee mit den wehrpolitischen Aufgaben des Österreichischen Bundesheeres, sowie die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Bundesland Niederösterreich als auch die aktive Ausübung, Förderung und Verbreitung des Schießsports. Durch diese Maßnahmen werden Kunst, Kultur und Sport gefördert.

Fahne 300hDurch das BMLV als wehrpolitisch relevanter Verein anerkannt und offizieller Traditionstruppenkörper des „Kommandos Schnelle Einsätze“ in MAUTERN erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer und die Pflege dessen militärischer Tradition, um dem Auftrag der geistigen Landesverteidigung auf Basis des Wertekataloges der europäischen Union nachzukommen.  Wir bekennen uns ausdrücklich  zu den gesetzlich normierten Aufgaben des  Österreichischen Bundesheeres und zur Republik Österreich. Durch unsere Vereinsarbeit leisten wir grundlegende, erkennbare und unterstützende Beiträge für das Österreichische Bundesheer.

Abzeichen IR84 Kappe kl

Eine wesentliche Kernaufgabe im Bereich des Denkmalschutzes ist die Wiedererrichtung und Pflege des 84er-Denkmales. Ein weiterer Zweck im Sinne der Völkerverständigung und als Friedensbewegung ist die Abhaltung von Veranstaltungen rund um das Themengebiet „Schlacht bei  SAPANOW 1916“ durch friedensstiftende und völkerverbindende Maßnahmen in Form diverser Projekte unter Einbindung von zivilen und militärischen Vertretern der damals involvierten Nationen. Der Verein ist überparteilich, gemeinnützig und unkommerziell.

Das Traditionsschützenkorps IR 84 ist bemüht als DAS Eliteregiment unter allen Traditionsvereinen zu gelten. Deshalb ist es für uns selbstverständlich in der Öffentlichkeit professionell aufzutreten und alle dienstlichen Belange mit Eifer und Vorbild zu erfüllen. Die Uniformen in denen wir uns präsentieren, sind originalgetreue Nachbildungen welche der k.u.k. Armee aus der Zeit um 1910 entsprechen. Bei genauerer Betrachtung kann man feststellen, dass auch vereinzelt noch originale Ausrüstungsgegenstände ihre Verwendung finden. Auch der Wahlspruch des alten Infanterieregimentes "84 ist Stahl!" wurde von uns übernommen.

Denkmal 300bExerziert wird im Traditionsregiment wenn der Ausgangs- oder Paradeanzug getragen wird nach den k.u.k. Exerziervorschriften von 1911, und wenn der Kampfanzug 03 getragen wird nach der aktuellen Version des Bundesheeres. Bei gemeinsamen Ausrückungen mit dem öBH wird das Exerzieren an das Bundesheer angeglichen, um ein einheitliches Erscheinungsbild abzugeben. Die im Exerzierdienst gewonnenen Fertigkeiten sind die Grundlage für das Auftreten jedes Soldatens oder der Einheit. Das durch intensives Exerzieren gewonnene Können stellen wir bei Paraden und anderen Anlässen im In- und Ausland gerne zur Schau.

Gruppenbild 250bUnsere Mitglieder zeichnen sich durch Kameradschaftssinn und durch großes Interesse an der Geschichte aus. Mit großem Stolz können wir auch auf ausgezeichnete Schützen verweisen, die ihr Können mit Revolver, Pistole oder Gewehr bei Schießbewerben unter Beweis stellen. Alle Regimentsangehörige haben Funktionen, welche es zu erfüllen gibt. So gibt es neben dem Regimentskommando verschiedene Fachfunktionen, welche für ihr Ressort zuständig sind. Die Mannschaft besteht aus den eingeteilten Schützen. Unsere Dienstgrade werden hart erarbeitet. Jeder Neuzugang beginnt als Schütze. Beförderungen werden bei entsprechender Leistung und Teilnahme an den Ausrückungen alle 2 Jahre durchgeführt.

Auch die Auszeichnungen, welche wir auf der Uniform tragen, müssen durch Verdienste erworben werden. So wird z.B. die Trageerlaubnis für die Schützenschnur jeweils für ein Kalenderjahr erteilt und muss jährlich verteidigt werden. Die Reihung von Auszeichnungen gestaltet sich in Anlehnung an die gültigen Vorschriften des österreichischen Bundesheeres und den jeweiligen Ordensstatuten der Auszeichnung. Somit sind nur jene Auszeichnungen und Orden zugelassen, für welche es eine entsprechende Uniformtrageerlaubnis gibt und die vom Regimentskommando freigegeben wurden.

Regimentsgeschichte

1882

Durch die Neuaufstellung der Regimenter 81-102 wurde das Infanterieregiment Nr. 84 aus je einem Bataillon der Inf. Rgt.

  • IR Nr. 4 „Hoch- und Deutschmeister“, Erzherzog Eugen, WIEN
  • IR Nr. 14 „Ernst Ludwig Großherzog von Hessen u. bei Rhein“, LINZ
  • IR Nr. 49 „Freiherr von Hess“, ST. PÖLTEN und
  • IR Nr. 59 „Erzherzog Rainer“, SALZBURG

aufgestellt. Die Fahne für das neuformierte Regiment hatte das V. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 14 mitgebracht. Diese war am 4. April 1861 für das II. Bataillon des Linzer Regiments in CILLI geweiht worden. Die in der Fahnenstange eingeschlagenen Nägel tragen die Namen der damaligen  Offiziere dieses Bataillons.

1883

Das Infanterieregiment Nr. 84 wird mit der Regimentskapelle in den Dienst gestellt. Regimentsinhaber wurde "Freiherr von BAUER", Kriegsminister. Als Ergänzungsbezirke wurden die Randbezirke Wiens, Wiener Neustadt, Baden, Bruck/Leitha, Krems, Mistelbach, Retz bis Znajm festgelegt. Die Bewohner aus diesem Gebiet hatten beim Inf. Rgt. Nr. 84 zu dienen.

1883

bekam das Inf. Rgt. Nr. 84 einen neuen Regimentsinhaber und zwar den Herzog von "Sachsen-Coburg“. Bis Mitte September bezog das junge Regiment seine Garnison. Die Bataillone I bis III kamen nach WIEN, das IV. Bataillon gelangte nach WR. NEUSTADT.

1892

kam das gesamte Regiment nach MOSTAR, HERZEGOWINA.

1895

bezog das Regiment die Garnisonsstadt KREMS a. d. Donau.

1900

Der Feldzeugmeister Arthur Freiherr von BOLFRAS, Generaladjutant des Kaisers und 1. Leiter der Militärkanzlei, dem wichtigsten Verbindungsorgan zwischen militärischer Führung und Hof, wird neuer Regimentsinhaber.

1904

Die „Kameradschaft ehemaliger 84er“ wird gegründet. Ziel dieses Vereines ist es, nach dem Ausscheiden aus dem Militärdienst den Kontakt unter den Kameraden aufrecht zu erhalten.

1908

Verlegung des IV. Bataillons nach SARAJEWO, BOSNIEN und HERZEGOWINA

1914

Abzug aus KREMS in den 1. Weltkrieg an die Front, siehe Aufschrift am Steinertor in KREMS: „Durch dieses Tor zog das k.u.k. Infanterie Regiment 84 am 6. August 1914 nach 19-jährigem Aufenthalte in Krems für Heimat und Vaterland in den großen Krieg.“ "Conspicite fidelitatis praemia" (Erkenne den Lohn der Treue) Das IV. Bataillon stellte in Sarajewo die Sargwache des ermordeten Thronfolgers Franz Ferdinand, da es am Vortag durch diesen Inspiziert wurde und die letzte militärische Einheit war, welche ihn lebend gesehen hatte. Danach war das IV. Baon im serbischen Feldzug eingesetzt.

1915

Das IR84 überstand den Winterkrieg in den Karpaten und stürmt die Festung Lemberg. Nachdem das IV. Baon als erstes die Donau bei Belgrad überschritten hat und die serbische Hauptstadt eroberte, wird es nach Umgliederung zu einer Gebirgsjägereinheit nach Südtirol verlegt um am italienischen Feldzug teilzunehmen.

1916

4. bis 8. Juni: Schlacht bei SAPANOW (heute: SAPANIV, Oblast TERNOPIL / Bezirk TARNOPOL, UKRAINA / UKRAINE). Das II. und das VI. Bataillon fanden gegen eine feindliche Übermacht an Mann und Material ihren ruhmreichen Untergang, wobei die Reste des Regimentes den Durchbruch der russischen Truppen nach LEMBERG / LWIW durch ihren vorbildlichen Einsatz verhindern konnten. Der zahlenmäßig weit überlegene Feind setzte in der BRUSSILOW- Offensive nach einem 24 -stündigem Trommelfeuer alles daran das Infanterieregiment Nr. 84 "niederzuwalzen", nach Lemberg durchzustoßen und die Front aufzurollen. Der Opfermut und die Standfestigkeit unter hohen Verlusten vereitelten die Absicht des Feindes. In den Nachgefechten, die sich bis zum 29. Juli hinzogen, versuchte der Feind bei Klekotow einen erneuten Durchbruchsversuch. Die neuerliche Offensive scheiterte an der Erschöpfung der russischen Armee. Auch das Infanterie-Regiment Nr. 84 war zu keinem Gegenstoß mehr fähig.

Das Standhalten der braven 84er war somit wesentlich für einen strategischen Erfolg in diesem Frontabschnitt und dem Scheitern der BRUSSILOW-Offensive. Die Schlacht bei Sapanow mit ihren noch 50 Tage andauernden Nachgefechten kostete insgesamt 6.500 Soldaten des Inf. Rgts. Nr. 84 das Leben, wobei in den ersten 4 Tagen bereits 3.500 Mann fielen. Aufgrund dieser Leistungen begründete der damalige Divisionär der 25. I.D. GenMjr von BOOG den Wahlspruch: „84 ist Stahl!“ Der 7. Juni wird Regimentstag. Auch im Bericht der 11. Russischen Armee fand die Haltung des Regimentes Nr. 84 Anerkennung. 

1918

Das IR 84 wird nach dem russischen Waffenstillstand nach Italien verlegt um an der 12. Isonzoschlacht teilzunehmen. Mit Ende des Ersten Weltkrieges wurde am 12. November 1918 das IR 84 nach geordnetem Einrücken in der CARL-Kaserne (WIEN) aufgelöst.
Weitere Entwicklung des Regimentes:

  • IR 5 (in der 1. Republik)
  • Ausbildungsregiment 2 (ab der 2. Republik)
  • LWSR 22
  • Jägerregiment 2 (Zusammenlegung von LWSR 21 und LWSR 22)
  • Jägerregiment WIEN (Maria-Theresien-Kaserne)
  • Jägerbataillon WIEN 1 "Hoch- und Deutschmeister"

1989

wurde das k.u.k. Infanterieregiment Nr. 84 als Traditionsschützenkorps des ehem. k.u.k. Infanterieregimentes Nr. 84 "Freiherr von Bolfras" in Form eines Vereines wieder gegründet, welcher somit die Nachfolgeorganisation der im Jahre 1988 aufgelösten "Kameradschaft der ehemaligen 84er" ist. Auch die alte Fahne ging in das Vereinseigentum über. Der Verein fungierte als Traditionstruppenkörper des LWSR 22 mit Sitz in der CARL-Kaserne (WIEN, KAGRAN), welche mittlerweile geschliffen wurde.Nach der Schließung der CARL-Kaserne wurde der Vereinssitz in die Maria-Theresien-Kaserne verlegt, wobei zu dieser Zeit kein Status als Traditionstruppenkörper bestand, denn das Jägerregiment WIEN hatte das IR 4 als  Traditionstruppenkörper zugeteilt bekommen.

2003

Die aus WIEN zu ihrem Ursprung zurückgekehrten 84er feierten im Mai 2003 die symbolische Heimkehr des Regimentes, indem sie im Rahmen eines Landesverbandstreffens der wehrhistorischen Gruppen von WIEN, NIEDERÖSTERREICH und BURGENLAND durch das Steinertor in KREMS defilierten. Für die Teilnehmer ein erhebendes Gefühl, da vor einem knappen Jahrhundert die Kameraden lediglich ausmarschierten, jedoch niemals wiederkehrten.

2004

Brigadier Karl PRONHAGL (Kdt 3. Panzergrenadierbrigade) und der Kdt des Traditionsschützenkorps IR 84 beurkundeten am 19. Mai in MAUTERN die kameradschaftliche Verbindung. Dies war somit der formale Akt der Heimkehr des Regimentes.

partnerschaft ir 84 150partnerschaftsurkunde ir 84 150partnerschaft ir84 01 150
(Fotos: Bundesheer)

2017

Am 23. Jänner wurde dem Verein der Status Traditionstruppenkörper vom BMLV genehmigt und dem Kommando Schnelle Einsätze (KSE) zugeteilt. Der Regimentsgedenktag (7. Juni) wurde vom KSE ebenfalls übernommen. Wenn Sie Interesse an unserem Verein bekommen haben und mit uns in originalgetreuen Uniformen diese Tradition aufrecht erhalten wollen, setzen Sie sich mit uns einfach in Verbindung. Das Traditionsschützenkorps IR 84 nimmt gerne Mitglieder auf.

Informationen und Kontakt auf unserer Website:

www.ir84.at  -
Traditionsschützenkorps IR 84

     (Alle Fotos von IR84 zur Verfügung gestellt)

  Pionierbund Krems - Mautern


Ziel:
Kameradschaftsbund für ehemaligen Angehörige der Genie-, Pionier-, Sappeur-, Eisenbahn und Telegraphen-truppe für Krems und Umgebung

Geschichte:
Erster Obmann war der k.u.k. Oberst d. Res. Ing. Walter Packeny. Im Laufe der Zeit bestanden auch eine Ortsgruppe in St. Pölten und in Melk. Die Mitglieder waren sehr ins öffentliche Leben von Krems integriert, sodass z.B. im Hochwasserfalle Pontonruderer aus dem Mitgliederstand gestellt wurden.

Vom Anfang an bestand ein enger Kontakt zum Sappeur- und Pionier- Denkmalverein Krems (1920-1931). Um nicht mit der Kameradschaftlichen Vereinigung (Klub) ehemaliger Geniesoldaten, Altpioniere und Altsappeure für das Land Niederöstereich in Krems, der ab 1935 ebenfalls den Namen Kameradschaftsbund der ehemaligen Genie-, Pionier-, Sappeur-, Eisenbahn- und Telegrafentruppe und deren Nachfolger in Niederösterreich in Krems ührte, verwechselt zu werden, wurde im Mai 1937 die Kameradschaft in Bund der Technischen Truppen 1924 in Krems umbenannt. 1938 wurde der Bund in den Reichskriegerbund Kyffh?user eingegliedert und stellte mit Auflösung der Kyffhäuserverbände 1943 ebenfalls den Betrieb ein.

Ab 1957 wurde die Tradition der Kremser Pioniere vom Pionierbund Krems weitergeführt. Das Vereinsabzeichen von 1924 wird auch heute noch geführt. 2004 änderte der Pionierbund Krems seinen Namen auf Pionierbund Krems - Mautern da ja ab 1974 keine Pioniere mehr in Krems garnsisoniert waren. Im Jahre 2006 mit Einführung der neuen Statuten wurde der Name erweitert auf Kameradschaftliche Vereinigung von Angehörigen der Pionier -, Fernmelde- und ABCAbwehrtruppe

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(Fotos: Bundesheer)

Technische Truppen St. Pölten übergeleitet.

Der Pionierbund Krems - Mautern und seine Verbindung zur Garnison Melk:
1935 kam es auch zur Bildung einer Ortsgruppe in Melk. Nach mehreren Besprechungen fand die Gründungsversammlung am Sonntag dem 6. Oktober 1935 um 1530 Uhr im Hotel Bahnhof (Ehrenreich) in Melk statt. Um 0930 Uhr nahm man an der Heldengedenkfeier des Pionierbataillons 3 zur Erinnerung an die Erstürmung Belgrads am 7. und 8. Oktober 1915 teil, anschließend wurde die Stadt Melk und das Stift besichtigt. Die Ortsgruppe stellte jedoch 1938 den Betrieb ein und wurde (erst) im April 1940 behördlich aufgelöst, da sie sich auch nicht den Kyffhäuserbund angeschlossen hatte.

Sehr viele Kremser diensten auch während des 2. Weltkriegs beim (Heeres-) Pionierbataillon 70 das 1938 aus dem Pionierbataillon Nr. 3 des 1. österr. Bundesheeres formiert wurde. Es gab daher nach dem Krieg einige Treffen der ehemaligen 70er die vom Pionierbund Krems - Mautern organisiert wurden. Für ein derartiges Treffen wurde diese Grafik angefertigt.

Die Beziehung des Pionierbundes zur Garnison und zu den Pioniereinheiten in Melk hat daher schon eine lange Tradition und wird mit Sicherheit durch die Eingliederung des PzPiKp in das PiB 3 noch intensiver werden.

Die Traditionspflege im Pionierbund:
Die Traditionspflege im österreichischen Bundesheer ist im Erlass vom 8. Oktober 2001, GZ. 35 100/8-3.7/00 geregelt.

Tradition ist die Weitergabe von gleich bleibenden Werten und Normen, die als vorbildhaft und nachahmenswert erachtet und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Durch diese Tradition werden Vergangenheit und Gegenwart sowie die einzelnen Generationen miteinander verbunden.
Traditionspflege ist die konkrete, sichtbare und lebendige Auseinandersetzung mit der Tradition. Durch die verschiedenen Anwendungsbereiche der Traditionspflege wird der Zugang zu geschichtlichen Vorbildern, Erfahrungen und Symbolen erschlossen. Unter Traditionspflege ist also die praktische, zeitangepasste und zweckdienlich interpretierte Nutzanwendung der eigenen Tradition zu verstehen?

Dem Panzerstabsbataillon 3 sind das kuk Sappeurbataillon Nr. 2 und aus dem Bundesheer der 1. Republik das Brückenbataillon Vizeadmiral Tegetthoff zugewiesen.

Da der Pionierbund Krems ?- Mautern klar der Traditionspflege verbunden ist, bedeutet die Pflege der Tradition der ehemaligen Kremser Pioniereinheiten eine ehrenvolle Verpflichtung. Als Traditionstag wird der 23. November 1916, Donauübergang bei Sistiv - Zimnicea begangen.

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  Militärhistorische Gesellschaft


Ziel:
Die Erforschung und Dokumentation wehrhistorischer Fakten in Niederösterreich speziell im NÖ Zentralraum und im Waldviertel (Garnison Krems - Mautern)

Sammlung und Archivierung von relevanten Dokumenten, Ausstellungstücken, und Zeitzeugnissen. Errichtung und Betreibung eines militärhistorischen (Garnisons-)Museums (mit Außenstellen)

Erhaltung und Pflege wehrhistorischer Gegenstände und Anlagen

Durchführung von wehrhistorischen Exkursionen

Förderung und ideelle Unterst?tzung der geistigen und militärischen Landesverteidigung Österreichs

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(Fotos: Bundesheer)

Die Zielsetzungen der NÖ MILITÄRHISTORISCHEN GESELLSCHAFT werden durch enge Zusammenarbeit und Kooperation mit den verschiedensten öffentlichen und privaten Stellen erreicht Speziell mit:

  • Bundesministerium fr Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Bundesdenkmalamt
  • Landeskonservator
  • Land Niederösterreich
  • Stadt Krems an der Donau
  • Stadt Mautern an der Donau
  • NÖ Landesarchiv
  • NÖ Institut für Landeskunde
  • NÖ Landesmuseum
  • Heeresgeschichtliches Museum
  • Pioniermuseum Klosterneuburg
  • Wein-Stadt-Museum Krems
  • Museumsverein Krems
  • Römermuseum Mautern
  • Bundesministerium für Landesverteidigung
  • Militärkommando NÖ
  • 3. Panzergrenadierbrigade
  • Panzerstabsbataillon 3

PROJEKTE:
Folgende Arbeiten sind durch die NÖ MILITÄRHISTORISCHEN GESELLSCHAFT geplant:

  1. Katalogisierung der militärhistorisch relevanten Objekte

  2. Festlegung von bearbeitungswerten Themenkreisen

  3. Übernahme von Themenbereichen zur Bearbeitung durch Einzelpersonen und Projektteams

  4. Festlegung von Zeitplänen

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